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Förderverein

 

Zur Entstehungsgeschichte der Volksschule 

St. Wolfgang

 

10. Januar 1950

Die erste Schule in der Wolfgangssiedlung ist fertig gestellt. Große Geld- und Materialbeschaffungsschwierigkeiten verzögerten die Durchführung des Bauprojekts. Doch nun können 420 Kinder in der Altdorfer Straße 5 unterrichtet werden.

Bereits 1952 muss die Schule erweitert werden. Im gegenüberliegenden Haus werden Räume zu Klassenzimmern ausgebaut. Bis 1958 besuchen die Kinder die Schule "Wolfgang-Ost" bzw. "Wolfgang-West".

"Wirtsschule" in der Gaststätte zur Eisenbahn                                 "Bäckerschule"

              

Sehr bald sind aber auch die beiden Häuser viel zu klein. Nach langen Diskussionen wegen der Finanzierung kann der Neubau in der Weilerstraße 1958 bezogen werden. Die Lokalpresse berichtet von einem  "Schulhaus, das seinesgleichen sucht".

Weiträumig und gediegen plante der Architekt Fred Liewehr auf einem Areal von 19000 qm eine Schule von klarer Schönheit.

Der Bildhauer Karl Reidel gestaltete den Eingangsbereich mit Bronzefiguren und einem Relief aus Stein.

Das Lehrschwimmbecken mit einem Glasmosaik von Johannes Vogl zeichnet die Volksschule St. Wolfgang ebenso aus wie die großzügigen Außenanlagen.

1959 erhält die Schule die kirchliche Weihe. 642 Schülerinnen und Schüler werden unterrichtet.

Im Schuljahr 1963/64 wird die Volksschule St. Wolfgang in eine Mädchenvolksschule und in eine Knabenvolksschule geteilt. Beide Schulen sind im bisherigen Schulgebäude untergebracht. Die Bautätigkeit in der Wolfgangssiedlung lässt immer mehr Familien mit Kindern im Schulsprengel der Wolfgangsschule wohnen.

Im Schuljahr 1967/68 erreicht die Schülerzahl die 1000er Grenze. Wegen der Raumnot müssen Klassen an andere Schulen ausgelagert werden, einige Klassen werden zusammengelegt, Schichtunterricht wird unabdingbar.

1968 wird mit dem Bau der Wolfgangsschule II begonnen. Das Schuljahr 1969/70 bringt die Trennung zwischen Grundschule und Hauptschule nun auch räumlich.

Nach großen Diskussionen wird am 1.Mai 1979 die Grundschule St. Wolfgang für Knaben und die Grundschule St. Wolfgang für Mädchen zusammengefasst zu einer Grundschule St. Wolfgang. Im ersten gemeinsamen Schuljahr 1979/80 besuchen 435 Buben und Mädchen in 16 Klassen die GS St. Wolfgang.

Ab Mitte der 80er Jahre wird an einem Schulzentrum St. Wolfgang geplant. Eine neue Hauptschule soll gebaut werden, in das Gebäude der bestehenden Hauptschule die Berufsschule II einziehen, die Grundschule vollständig saniert werden. Das Projekt, das rund 25 Millionen DM kosten wird, beginnt 1987 mit der Neuanlegung der Sportanlage.

1989 kann die Hauptschule das neue Haus in der Weilerstraße 21 und einen Pavillon der Grundschule beziehen, und die Grundschule zieht für über ein Jahr in das Gebäude in der Weilerstraße 25. Das Haus in der Weilerstraße 19 wird vollständig ausgeräumt. Alle Möbel, Lehrmittel, sämtliche Einrichtungsgegenstände werden umgezogen, das Haus wird von Grund auf saniert.

Im November 1990 ist der Umbau abgeschlossen, die alte Schule präsentiert sich im neuen Glanz.

1995 muss die Schule um vier Klassenräume erweitert werden. Ein Teil des Lichthofes und Nebenräume machen Platz für einen Erweiterungsbau.

Im Jahr 2002 erscheint ein Architekturführer der Stadt Landshut, in dem zeitgemäße Architektur mit hohem Standard publiziert wird. Von einer unabhängigen Fachjury beurteilt, hält die GS St. Wolfgang den Qualitätskriterien stand und wird in den Architekturführer aufgenommen.

Seit Januar 1997 wird an der Schule eine Mittagsbetreuung angeboten.

Am 12. November 2009 feiert die Schule St. Wolfgang ihren 50. Geburtstag. Nach einem bunten Programm in der Aula, dürfen die Gäste bei einem "Tag der offenen Klassenzimmertür" den "Unterricht heute" besuchen.
Auch die neuen Räume der Mittagsbetreuung werden an diesem Festtag gesegnet.

  

  

Schulentwicklung wird an der GS St. Wolfgang seit Jahren thematisiert. Aktionen und Projekte der ganzen Schule:

- 1996         Projekt "Wasser"

- 1997         Musik zum Anfassen

- 1998         Projekt "Märchen"

- 1999         Die Schülerzeitung "Bunte Kiste" erscheint.

- 2000         Schulentwicklungsprojekt "Mathematik"

- 2001         Die Lernwerkstatt Mathematik entsteht.

- 2002         Beteiligung am Regionalkongress in Passau

- 2002         Projekt "Die GS St. Wolfgang reist quer durch Europa"

- 2002/03    Schulentwicklungsprojekt "Schule ist schön: Wir gehen gut miteinander um."

                  Eine Computerinsel entsteht.

- 2003         Beteiligung am Schulentwicklungstag in Landshut

- 2003/04    "Schule ist schön: Wir gehen gut mit uns selbst um."

- 2004/05    "Schule ist schön: Wir prägen Räume - Räume prägen uns."

- 2005/06    "Schule ist schön: 'faustlos'", gesponsert von der LBS

                  Ein neuer Computerraum mit Internetzugang wird eingerichtet.

                  Das SinnenFeld ist an der Schule.

- 2006         Projekt "Was Altstadthäuser erleben"

- 2006/07    "Schule ist schön:

                                          Gutes Benehmen macht Freu(n)de.

                                          Lesen - das Tor zur Welt."

- 2007/08    "Schule ist schön:

                                          Der Mensch wird am Du zum Ich.

                                          Ich achte dich.

                                          Lesen - das Tor zur Welt."

- 2008/09   "Schule ist schön:

                                          Ich bin leise.

                                          Ich halte Ordnung.

                                          Gesund und fit durch den Schulalltag."

- 2009/2010   "Schule ist schön:

                                          Ich achte dich.

                                          Ich bin leise.

                                          Ich halte Ordnung.

                                          Experimentieren im Heimat- und Sachunterricht.

                                          Ein Schullogo und ein Schullied entstehen."

- 2010/2011   "Schule ist schön:

                                          Ich achte dich.

                                          Ich bin leise.

                                          Ich halte Ordnung.

                   Willkommen in der Galerie St. Wolfgang.  

                   Begegnung mit Kunst."