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Kinder aus St.Wolfgang im Gespräch mit der Stadt: 2. Schulforum „Meine Stimme für Landshut“

Am Montag, 20. Juli 2026, fand im Alten Plenarsaal des Rathauses Landshut das zweite schulübergreifende Grundschulforum statt. Mit dabei war auch die Grundschule St. Wolfgang: Vier Kinder vertraten unsere Schule gemeinsam mit Herrn Zierer als begleitender Lehrkraft.

Insgesamt nahmen rund 15 Kinder aus drei Grundschulen teil – neben St. Wolfgang waren dies Carl Orff und Ahrain. Auf städtischer Seite waren der 3. Bürgermeister Hans-Peter Summer, Frau Strasser und Herr Gallecker vom Schulverwaltungsamt sowie Herr Zuchs als Vertretung des Schulamtes mit dabei. Ziel des zweiten Treffens war es, einen entscheidenden Schritt weiterzugehen als beim ersten Mal: Die Kinder sollten ihre Themen nun direkt in ein Gespräch mit den Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern der Stadt Landshut einbringen.

Nach der Ankunft und einer kurzen Brotzeit stellten sich die Schulen zunächst in einer kurzen Vorstellungsrunde vor. Anschließend blickte die Grundschule St. Wolfgang zurück auf das erste Schulforum: Warum es dazu kam, wie an den Schulen im Vorfeld gearbeitet wurde und wer beteiligt war. Danach wurden die Ergebnisse des ersten Schulforums noch einmal vorgestellt.

Im Zentrum des Vormittags standen die 5-Satz-Reden der Kinder: Jede Schule brachte ein konkretes Anliegen mit einer kurzen, klar aufgebauten Rede ein. Die Kinder von St. Wolfgang sprachen über verschmutzte und dringend renovierungsbedürftige Toiletten, ein fehlendes Krankenzimmer, die technische Ausstattung für den Unterricht sowie einen Trinkwasserbrunnen für die Schule. Carl Orff brachte die Themen Klettergerüste im Pausenhof und einen Wasserspender ein. Auch hier zeigte sich schnell, dass viele Anliegen von Schule zu Schule ähnlich sind.

Anschließend fanden sich Kinder mit ähnlichen Themen schulübergreifend in Gruppen zusammen. Die Expertinnen und Experten der Stadt wanderten von Gruppe zu Gruppe und gaben Rückmeldung zu realistischen nächsten Schritten. Auf Wortkarten wurde mit Pfeilkarten visualisiert: Was ist unser Ziel? Wer kann helfen? Was ist der nächste konkrete Schritt? Die Ergebnisse wurden danach im Plenum vorgestellt, bevor eine Feedbackrunde mit der 5-Finger-Methode den Vormittag abrundete.

Besonders erfreulich war auch beim zweiten Schulforum die offene und zugleich sehr produktive Atmosphäre. Die Kinder trugen ihre Anliegen selbstbewusst vor, diskutierten respektvoll mit den Erwachsenen auf Augenhöhe und blieben auch bei kritischen Rückfragen sachlich und gut vorbereitet. Es war beeindruckend zu sehen, wie durchdacht sie ihre Themen nicht nur benennen, sondern auch begründen und mit konkreten Vorschlägen unterlegen konnten.

Damit hat sich eingelöst, was beim ersten Schulforum im März als nächster Schritt angekündigt wurde: der direkte Austausch zwischen Kindern und Vertreterinnen und Vertretern der Stadt. Viele der besprochenen Themen – von sanitären Anlagen über Pausenhofgestaltung bis zu Trinkwasser an Schulen – beschäftigen Kinder stadtweit. Gemeinsam und mit klaren nächsten Schritten lassen sich diese Anliegen deutlich wirkungsvoller vertreten als allein. So endete auch das zweite Schulforum mit dem Gefühl, dass die Kinder nicht nur gehört, sondern ernst genommen wurden.

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Kinderzeichnung mit Schriftzug Grundschule Sankt Wolfgang